Literatur

Karl Schneider - Leben und Werk

"Karl Schneider. Leben und Werk" ist die bisher einzige Publikation, die sein gesamtes Schaffen vom Anfang 1921 bis zu seinem frühen Tod 1945 in Chicago dokumentiert. Namhafte Autoren analysieren Schneiders Beiträge zur Moderne, die Charakteristika und Innovationen seiner Bauten und deren Rezeptionsgeschichte. Ein Überblick über die vielfältigen Arbeitsgebiete Schneiders im Produktdesign und der Kaufhausarchitektur sowie über seine privaten Studien, Wettbewerbe und Entwürfe erweitert die bisher in der Kunstgeschichte vorherrschende Vorstellung Schneiders als eines Künstlerarchitekten um die eines Systematikers.

 

ISBN 978-3-926174-50-5

Karl Schneider - Bauten

Der 1929 in der Reihe "Neue Werkkunst" erschienene Band über den Hamburger Architekten Karl Schneider (1892 - 1945) gilt als eine der attraktivsten Architekturpublikationen der Zwanziger Jahre. Der namhafte Architekturkritiker Heinrich de Fries präsentiert darin das beeindruckende Schaffen eines führenden Vertreters des Neuen Bauens. Zum homogenen Gesamteindruck des Bandes tragen ebenso die kongenialen Aufnahmen des Architekturfotografen Ernst Scheel und die moderne Buchgestaltung des Künstlers Johannes Molzahn bei. Für den kommentierten Nachdruck wurde zudem die seltene erweiterte Ausgabe der Monographie zugrundegelegt, die einen aufschlussreichen Anzeigenanhang enthält.

(Gebr. Mann Verlag)

 

Mit einer Einleitung von Heinrich der Fries und einem Nachwort zur Neuausgabe von Roland Jaeger. Das im Gebrüder Mann Verlag im Jahr 2001 erschienene Buch ist vergriffen, aber gelegentlich antiquarisch erhältlich.

 

ISBN 978-3-786123-65-1 bzw. ISBN 3-7861-2365-9

Karl Schneider Revisited

"Er war die Sonne der modernen Architektur, die hier in Hamburg gewirkt hat." Der Architekt Gustav Burmester, 1986 über Karl Schneider. Das Buch zeigt eine Auswahl seiner Bauten in Fotopaaren, abgelichtet im Abstand von 80 Jahren. Die historischen Bilder stammen von Ernst Scheel, der das gesamte deutsche Werk Schneiders überliefert hat. Felix Borkenau dokumentiert aus gleicher Perspektive den aktuellen Zustand der Landhäuser, Wohnsiedlungen und eines Kulturbaus. Die Gegenüberstellung provoziert Fragen nach Vergänglichkeit von Architektur und nach der Möglichkeit, ihre authentische Gestalt und Schönheit zu erhalten. Das im Dölling & Galitz Verlag 2006 erschienene Buch ist vergriffen, aber gelegentlich antiquarisch erhältlich.

 

ISBN 3-937904-44-1

Hamburger Bauheft 06

Aus der Serie "hamburger bauheft" des Schaff-Verlages ist 2020 die Ausgabe 6 in einer überarbeiteten Auflage erschienen. Das Heft dokumentiert das bis heute erhaltene Eigenhaus von Karl Schneider aus dem Jahr 1928 in der Grünewaldstraße 11 in Hamburg-Bahrenfeld. Fast zwei Jahrzehnte war es zuletzt durch die Stadt Hamburg angemietet und für die Unterbringung von Flüchtlingen genutzt worden. Seit 2019 steht es auf Betreiben der Karl Schneider Gesellschaft unter Denkmalschutz. Im März 2020 ist das Haus, einer der herausragenden Bauten von Karl Schneider, an den Hamburger Architekten Peter Dinse verkauft worden und wird saniert. Zum Tag des offenen Denkmals am 11.09.2022 konnte das Haus besichtigt werden.

 

ISBN 978-3-944405-48-3

Haus Michaelsen von Karl Schneider

Im Bauhaus-Jahr hat ausserdem das Haus Michaelsen (1923) von Karl Schneider als Hamburger Beitrag zur Grand Tour der Moderne besondere Beachtung gefunden. Eine weitere Neuerscheinung fokussierte 2019 nun den Blick auf diese zwei Aspekte: Die Entstehungsgeschichte des Gebäudes am Beginn des Neuen Bauens sowie die vielfältige Rezeption des Hauses in der zeitgenössischen Fachliteratur und Populärpresse. Beide Themen werden in diesem Buch erstmals gemeinsam behandelt, quellenbasiert dargestellt und anschaulich dokumentiert. Das Buch wurde im November 2019 in der Fachbuchhandlung Sautter + Lackmann vorgestellt. Es ist im Schaff-Verlag erschienen.

 

ISBN 978-3-944405-46-9

Farbe in der Architektur - Karl Schneider in Hamburg

In der Baukunst entfaltete sich in den 1920er Jahren auf der Suche nach einer zeitgemäßen Ausdruckskultur eine Bewegung zur farbigen Gestaltung. Bruno Taut initiierte den „Aufruf zum farbigen Bauen“, am Bauhaus schuf Johannes Itten seine Farbenlehre, De Stijl und Le Corbusier experimentierten mit Farbe – während gleichzeitig die schwarz-weiß fotografierte Architektur der Moderne ihren Durchbruch feierte. Hamburg kommt in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle zu. Gottfried Semper veröffentlichte hier 1834 „Vorläufige Bemerkungen über bemalte Architektur und Plastik bei den Alten“, 1925 wurde in der Stadt der „Erste deutsche Farbentag für Architektur” veranstaltet, 1926 der „Bund zur Förderung der Farbe im Stadtbild” gegründet. In diesem Umfeld entstanden die Bauten Karl Schneiders, Hauptrepräsentant der architektonischen Moderne in Hamburg. Restauratorische Befunduntersuchungen haben ergeben, dass er umfangreich mit Farbe gearbeitet hat. Anlässlich des Bauhausjahres 2019 wurden am Beispiel seiner Arbeiten in einem zweitägigen, von der Karl Schneider Gesellschaft und dem Hamburger Denkmalschutzamt veranstalteten Symposium Theorie und Praxis des Umgangs mit „Farbe in der Architektur“ diskutiert, dessen Ergebnisse in die vorliegende Publikation eingeflossen sind.

 

Das vom von Denkmalschutzamt Hamburg und der Karl Schneider Gesellschaft herausgegebene Buch aus der Themenreihe Hamburg-Inventar Band 12 ist 2020 im Verlag Ludwig erschienen.

 

ISBN 978-3-86935-393-7

Karl Schneider Gesellschaft e.V.  |  Postfach 30 36 30  |  D - 20312 Hamburg  |  www.karl-schneider-gesellschaft.de

Vertreten durch die Vorsitzende Ruth Asseyer | Vereinsregister Amtsgericht Hamburg VR 22788

 

Anerkannt als steuerbegünstigte Körperschaft zur Förderung gemeinnütziger Zwecke in Kunst und Kultur

nach § 52 Abs. 2 Satz 1 Nr. 5 der Abgabenordnung durch Finanzamt Hamburg-Nord am 19.05.2016, erneuert 17.01.2022